Yoga in Dahab | ||
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Der achtfache Pfad: Asthanga Yoga |
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Patanjali hat Asthanga Yoga im zweiten Kapitel seiner Yoga Sutras beschreiben. Er macht dabei klar, dass es sich bei Yoga nicht um intellektuelles Wissen handelt, sondern um eine Erfahrung. Wer den achtfache Pfad gehen will, der muss ihn üben, praktizieren. Nur dann kann er dessen Früchte ernten.
Der achtfache Pfad beginnt mit moralischen und ethnischen Regeln. Alle menschliche Kulturen fanden Gesetze und Vorschriften, um das friedliche Zusammenleben der Menschen zu gewährleisten. So beschreiben auch die Yamas und Niyamas, die ersten beiden Stufen oder Pfade des Asthanga Yogas fundametale Regeln, wie ein Mensch mit sich selbst und der Welt umgehen soll. Nach den moralischen Festlegungen beginnt die Arbeit am Körper. Die dritte Stufe – die Asanas – ist der im Westen bekannteste Teil des Yogas, die Körperpositionen. Der Körper soll gesund erhalten werden, flexibel und rein sein und auch kräftig genug, um später lange Zeit gelassen in einer Meditationshaltung verharren zu können. Im Buddhismus wird der Körper als Fahrzeug gesehen, das uns durch das Leben transportiert. Selbstverständlich wollen wir, dass dieses Fahrzeug im best möglichem Zustand ist. Es soll uns keine Probleme verursachen oder gar in der Mitte der Reise stehen bleiben. Daher üben wir die Asanas, die Körperpositionen. Viele dieser Übungen haben tiefgreifende gesundheitliche Effekte und können Heilungsprozesse unterstützen. Diese körperliche Arbeit lehrt uns aber auch alles, was es über unseren Körper zu wissen gibt. Was sind unsere starken Seiten, wo sind unsere Schwachpunkte. Wir erfahren unsere Möglichkeiten und Beschränkungen. Oft sind wir überrascht, dass wir auch schwierig aussehende Positionen meistern können und bei regelmäßiger Praxis stellt sich ein Gefühl von Erfolg ein. Da wir immer wieder die selben Positionen üben, sieht man die Fortschritte sehr schnell, bald spürt man, wie der Körper sich verändert. Wir spüren und erspüren unseren Körper auf einer tieferen Ebene und können besser wahrnehmen, wenn ein Problem oder gar eine Krankheit auftaucht. In den Körperübungen lernen wir, was dem Körper gut tut und womit man vorsichtig sein muss. Mit diesen Übungen verbesseren wir die Flexibiltät des Körpers, er wird kräftiger und gesünder. Die Körperhaltung kann verbessert werden, wie auch die Blutzirkulation, die Konzentrationsfähigkeit. Daneben haben die Übungen einen beruhigenden Effekt auf den Geist, was uns wiederum hilft, den alltäglichen Stress besser zu verdauen. Innere und äußere Spannungen werden aufgelöst und wir lernen, uns zu ent-spannen. Für viele Menschen ist dieser Teil des Yogas genug und sie sind glücklich damit, nur die Asanas zu praktizieren. Aber Yoga bietet uns noch mehr und kann in vielen Bereichen helfen, unser Leben glücklicher und schöner zu machen. Mit den Asanas lernen wir zuerst, den Körper still zu halten und uns zu konzentrieren. Mit den Atemübungen, den sogenannten Pranayamas, lernen wir den Atem zu kontrollieren und mit Atemanhaltungen auch für kurze Zeit still zu halten. Dies führt zur Beherrschung des Geistes, der mit der Meditation perfektioniert wird. Die acht Felder im Überblick sind nun:
Auf den folgenden Seiten beschäftigen wir uns vor allem mit den ersten vier Stufen (Yama, Niyama, Asana, Pranayama) auch Bahiranga Yoga, physisches Yoga, genannt. Die weiteren Stufen (Antaranga Yoga – geistiges Yoga) sind für Menschen gedacht, die sich zu einer höheren spirituellen Entwicklung berufen fühlen. Doch auch ohne diesen Anspruch können die verschiedenen Felder des Ashtanga-Yogas unzählige Vorteile in unser tägliches Leben bringen. Neben den gesundheitlichen Effekten der Körper- und Atemübungen erfolgt auch eine Beeinflußung der Psyche und des mentalen Zustandes, die sowohl heilsam als auch als glücksfördernd empfunden wird. |
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OM SHANTI OM |
letztes update: 30.08.2011 |