Yoga in Dahab | ||
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Aparigraha: Nicht-Begehren |
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Mobiltel. email: jana |
5. YamaBegehre nicht deines Nächsten Gut ist eines der zehn christlichen Gebote und Aparigraha gibt den selben Ratschlag. Wir sind dazu angehalten, unseren Neid auf Besitz oder Glück anderer Menschen unter Kontrolle zu halten und ihn auf keinen Fall zu Beweggrund unseres Handels zu machen. Diese Gier erzeugt negative Gedanken und verhindern geistige Weiterentwicklung. Aparigraha meint auch die Gier, ständig etwas zu wollen. Wir haben ein Auto und wollen ein zweites. Wir waren im Sommer am Meer auf Urlaub und wollen ungedingt auch noch im Winter Skifahren. Ungeachtet dessen, was wir schon alles besitzen, wir wollen immer mehr. Das bringt ständige Unruhe in den Geist. Um dem zu begegnen, sind wir dazu angehalten an Santosha (2. Niyama = Zufriedenheit) zu denken. Selbst in der Yogaklasse sind wir neidisch darauf, was ein anderer Student zuwege bringt. Unsere eigenen Möglichkeiten sind uns zu wenig. Statt die körperlichen Einschränkungen, die wir in der Yogapraxis erfahren, als Mittel der Selbsterkenntnis anzusehen, fühlen wir uns minderwertig, weil der Mensch auf der Nachbarmatte viel beweglicher ist. Wir wollen so sein wie der anderer, statt auf unsere eigenen Stärken. Wenn ich etwas geschenkt bekomme, fühle ich mich verpflichtet, auch etwas zurück zu geben. Die Dinge tendieren dazu, sich auszugleichen. Daher wird dieses Yama manchmal aus so interpretiert, dass man keine Geschenke annehmen soll, um sich so frei von Verpflichtungen zu machen.
-> 2. Niyama |
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OM SHANTI OM |
letztes update: 11.08.2010 |