Yoga in Dahab | ||
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Wichtige Begriffe im Asthanga |
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Vinyasa Wörtlich übersetzt bedeutet Vinyasa atemsynchrone Bewegung. Es beschreibt das Konzept eines ununterbrochenen Fließens der Bewegungen im Einklang mit dem gleichmäßigen Rhythmus der kraftvollen Ujjayi-Atmung, mit dem die einzelnen Körperposition (Asanas) verbunden werden. So entsteht eine Serie von Bewegungen, die die Energie in uns zum Fließen bringen, Blockaden lösen und den Körper reinigen. Grundsätzlich sollte man bei den Asanas die Qualitäten Sthirma (Stabilität) und Sukham (Freude) immer beachten. Man soll die Stellung genießen können, sie darf keine starken Schmerzen verursachen, dem Körper darf keine Gewalt angetan werden. Dehnungsschmerzen können allerdings auftreten. Die Vinyasas können reduziert oder weggelassen werden und man sollte sich von keinem ehrgeizigen Lehrer unter Druck setzen lassen.
Ujjayi-Pranayama Die Sanskritvorsilbe ut bedeutet ausdehnen und jaya bedeutet Erfolg oder Sieg. Es kann auch übersetzt werden als "das was hilft, Herrschaft über den Brustkorb zu erlangen". Diese Atmung ist eine Übung des Pranayama, der bewussten Beherrschung des Atem. Drishti Ein weiterer wesentlicher Aspekt zum Erlangen eines ruhigen und konzentrierten Geistes ist die Ausrichtung des Blickes auf einen bestimmten Punkt: Drishti. Im Ashtanga Yoga ist der Blickpunkt in jeder Haltung festgelegt. Es gibt insgesamt neun Drishtis. Bei einigen Übungen geht zum Beispiel der Blick zu den Zehen, oder zur Nasenspitze oder einfach geradeaus. Dabei geht es weniger um ein wirkliches Sehen, als um ein weiches, aufmerksames Ausrichten der Augen in die Richtung der jeweiligen Dehnung; ohne Ablenkung durch die Umgebung, oder durch die Anwesenheit der anderen Übenden.
Bandhas Das Sanskritwort Bandha bedeutet Sperre oder Verschluss. Es bezeichnet im Yoga eine Muskelkontraktion die wie eine Sperre wirkt und dazu dient den Fluss der Lebensenergien zu lenken und innere Stärke und Aufrichtung zu fördern. Die beiden wichtigsten Bandhas, die kontinuierlich während der Ashtanga Yogapraxis gehalten werden sind Mula-Bandha und Uddiyana-Bandha.
Mula bedeutet Wurzel, Quelle, Ursprung oder Basis. Durch das Heben und Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur und den Schließmuskeln wird der Wurzelverschluss aktiviert.
Uddiyana heißt wörtlich hinauffliegen, und bezeichnet das Einwärts- und Hochziehen der Bauchmuskeln, wobei der Atem in die Brusthöhle gepresst wird und der Brustkorb sich stärker ausdehnt. Werden Mula Bandha und Uddiyana zusammen ausgeführt, unterstützen sie die wärmeerzeugende Wirkung der Ujjayi-Atmung. Die inneren Organe werden massiert und ihre Entgiftungsfunktion wird angeregt. Die besonderen Übungsabfolgen im Ashtanga-Yoga werden Serien genannt.
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OM SHANTI OM |
letztes update: 30.08.2011 |