Yoga in Dahab

 

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4. Pranayama – Atemübungen

 

 

 

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Mit dem Üben von Pranayama lernt man den Atem zu kontrollieren. Die verschiedenen Übungen reinigen den Körper, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit und beruhigen den Geist. Pranayama ist besonders für Taucher geeignet, da damit die Lungenflexibilität trainiert und die Atemkontrolle erhöht wird.

Die Atemübunden im Asthanga Yoga haben vornehmlich zu Ziel, den Körper auf feinstofflicher Ebene zu reinigen, Atemkontrolle zu erlernen und beruhigend auf den Geist zu wirken. Die Übungen haben aber auch heilende "Nebeneffekte" oder können z.B. Freitaucher im Training oder schwangere Frauen bei der Geburtsvorbereitung unterstützen.

Für diese Zwecke habe ich verschiedene Unterlagen zusammen gestellt, die man sich herunterladen kann.

Durch bewusste und tiefe Atmung verlangsamt sich der Herzschlag, da Atmung und Herzschlag im Verhältnis 1:4 miteinander verbunden sind. Das Herz kann sich ausruhen und der Körper wird durch den verbesserten Gasaustausch in den Lungen mit mehr Sauerstoff versorgt. So kann Pranayama Heilungsprozesse wie z.B. bei Asthma oder Atritis unterstützen.

Pranayama nimmt Einfluß auf die Aufnahme der universiellen Energie (=Prana) durch den Atem. Durch verschiedene Atemübungen wird Hitze im Körper erzeugt und so werden Verunreinigungen beseitigt. Die Übungen dienen neben der Reinigung des Körpers auch der Reinigung der Psyche und heben den Menschen auf eine höhere spirituelle Ebene, denn durch die Kontrolle des Atems wird mentale Kontrolle gewonnen.

Ein wichtiger Punkt bei den meisten Atemübungen ist das Atemanhalten. Hier unterwerfe ich einen instinktiven Vorgang der willentlichen Kontrolle. Mein Instinkt wird nach kurzer Zeit befehlen, weiter zu atmen. Mittels meines Willens kann ich diesen Zeitpunkt hinauszöger. Aus der Auseinandersetzung Instinkt – Wille erwächst die Kontrolle über den Körper und über den Geist. Die Kontrolle des Atems ist die Voraussetzung für Konzentration und Meditation.

Patanjali beschreibt dies so:
2.52 Dies (die Atemanhaltung) entschleiert das Licht (des Wissens).

2.53 Und macht den Geist geeignet für Dharana (Konzentration).

-> 5. Pratyahara

 

 

© Jana A. Czipin
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letztes update: 11.08.2010